Gschichte, Märli und was susch no so nid verzellt wird

In der Politik wird oft nur erzählt, was nach eigenem Betrachten die Menschen scheinbar hören möchten und andersrum wird nur gehört und verstanden, was man verstehen will. Darum möchte ich hier (ganz subjektiv) Geschichten, Märchen und anderes erzählen, nicht um zu Missionieren oder Weibeln für meine Standpunkte, sondern vielmehr, um zum selber Denken anzuregen.

19. 02. 12
posted by: Christian Muhmenthaler

Gedanken zur 2. Fach-Führung der EVP zum Thema Brückenbau auf der Mühlematt-Fussgängerbrücke in Liestal.

Vermutlich ist dies hier nicht gerade der Text, den Sie hier erwartet hätten. Vielleicht lesen Sie diesen nicht mal, da die Überschrift ja irgendwie zu wenig reisserisch war. Dabei würde sich ein genauerer Blick, ein genaueres Hinsehen, Lesen und Nachdenken lohnen. Denn wer weiss, was denn da überbrückt werden soll, was sich unter der Brücke verbirgt. Vielleicht ein reisserischer Fluss, ein gigantischer tiefer Graben einer Schlucht, oder gar einer der berühmt berüchtigten scheinbar unüberwindbaren Graben wie den Röstigraben oder die Hülftenschanz. Vielleicht aber auch einfach eine rasende Autobahn oder ein paar Geleise mit regem Zugverkehr.

Naja, jedenfalls muss es ja irgendeinen Grund geben, warum gerade hier jemand eine Überbrückung hingestellt hat. Oder steht diese Überbrückung einfach in der offenen Landschaft rum, ohne dass es einen ersichtlichen Grund gibt, diese auch zu nutzen, vielleicht verbindet sie so zwei Seiten, welche auch aussenrum ohne Umweg und Hindernis ohne sie erreichbar gewesen wäre. Aber vermutlich eher nicht. Denn wer will schon etwas Bauen, was keinen Nutzen hat.

Read More: Irgendein Text, um etwas zu überbrücken
19. 02. 12
posted by: Christian Muhmenthaler

Gedanken zu einer Fach-Führung, welche die EVP im Rahmen ihrer Wahlkampagne vor den Landratswahlen organisiert hat.

Wenn das Salz nicht mehr salzt, wie wird machen wir es dann wieder salzig? Wenn es fehlt, dann schmeckt weder Brot noch Suppe. Nimmt man zu viel, wird es schnell versalzen. Es kommt also auf die richtige Menge an.

Genau so sollen wir auch sein, in unserer Wahlkampagne und in unserem politischen und gesellschaftlichen Engagement. Wir sollen die sein, deren Fehlen andere spürbar als Fade wahrnehmen würden, wir sollen die Würze in das ganze Geschehen bringen.

Weiter hat das Salz aber auch andere Eigenschaften, die wir uns zum Vorbild nehemen können.

Read More: Ihr seid das Salz der Erde
19. 02. 12
posted by: Christian Muhmenthaler

E Schnitzelbangg(versuech) zur kantonale Spitalfusionsinitiative wo in Baselland am 10.02.2019 sogar agnoh worde wär, aber im Stadtkanton gschitteret isch

Es isch e mol e Tradition ganz schlichend still gebore worde,
vo Schönebuech bis Amel, vo Roggeburg bis hoch in unsre Norde.

Agfange het alles vor viile viele Johr, do gän sich e paar eis uf de Ranze,
hejo, s sin die rote und die schwarze Gartezwärg, dert unde an dr Hülfteschanze.

Und me könnt meine dä zwist isch bis hüt no nid ganz verpufft,
es herrschi immer no e chlini oder mängisch au grösseri Kluft,
ersch chli meh as hundert Joor drno,
dien plötzlig alli zämme für e Sach yystoh:

Denn es hän e paar ganz e grossi Vision
si wänn ufstelle z Kaiseraugst e Energiebastion
doch die ganz Region gseht d gfohr vo ere Fusion
so e Atomari, oder susch e so e Gau,
und denn isch meh as unseri Region zur Sau.

Und wo s denn wieder e paar Joor drno
zu ere wiedervereinende Fusion soll ko
dert isch schnäll klar, das goht jo nid
bis so Fusione, do mache vieli nid gärn mit.

Do fliesst denn meini au no viel Wasser durab dur de Bach,
und drmit no mänggi gueti oder weniger gueti politischi Sach.

So will me jetz zem einigi Koste zspaare,
und gsundheitlig für alli besser z fahre,
us eme Iberagebot e gsund Netz a Spitäler ufstelle,
und so e Versorgig wo mr az in Zuekunft druf ka zelle.

Doch ebbe das isch jo bi uns scho lang Tradition,
mr wei mol luege, heisst mr si gege jegligi Fusion.

Doch es isch halt so mit dene Traditione,
nid fir alli duet sich s erhalte au lohne.
Will Gsundheit nid sälbstverständlig isch,
muess jetz e gsundi Lösig äntlig uf de Tisch.

Und bi allem drfür und drwider, muess e jede gseh,
au ohni Spitalfusion wärde d Koste Joor um Joor meh.
Drum sin mir vo dr EVP für e gsunds Gsundheitswäse us Tradition
Und emfähle drum, wie kennts andersch sy, Jo zu dr Spitalfusion!

19. 02. 12
posted by: Christian Muhmenthaler

E Märli zur Kantonale Usglichsinitiative wo in Baselland am 10.02.2019 leider abglähnt worde isch und nur de Gegevorschlag vom Parlamänt dure ko isch.

Es isch emol e Wald gsi,
wo ganz vieli Tierli zäme gläbt hän.
Bäre, Leue, Adler, Schof, Ross, fliegendi Fisch, Schwän, Widder und vieli meh...
und au e paar Schlösser hets im Wald gha, wo Ritter, Mönch und Hirte zum rächte gluegt hän.
Eigentlich hän si s alli rächt guet gha, d Sunne het an viele Ort immer wieder gschiene und de Wald und Fälder sin guet bewachse gsi.

Si sin sich au alli einig gsi, as d Laste wo so e intaggte Wald mit sich bringe und wo ufkömme, dass es au de schwächste vo Ihne no guet goht, jedes Tierli für sich trage soll. Quasi jedes ebbe grad so viel, wie as es für si Läbensruum brucht.

Doch d Ameise, die hän das nid so lustig gfunde. Jo, si sin jo scho e starggs Tier, wo e mehrfachs vo ihrem eigene Körpergwicht möge trage. Aber si fühle sich doch chlin ungerächt behandlet. Hejo, schliesslig gseht me se nid mol abbildet uf ihrem Wappe, will si eifach z klei isch und uf dr halbe Lilie gar nid gseh wird. Jo, ihre Huffe isch halt au nid dr grössti im Wald.

Aber drfür könne sy in däm ganz vieli vo ihne ufnäh. Jo, und will sy so viel sin, drum isch au d Last wo sie z trage hän im Verglich zue de andere Tier scho einiges grösser. Do hän die Ameise aso scho rächt.

Drum wünsche sy sich ame e paar hälfendi Händ, Huefe oder Schultere, wo ihne mithälfe und d Laste chli gerächter verteile.

Jo, au mir vo dr EVP sin dr Mainig, as me d Laste gerächt sott verteile. Drum sage mir 2 mol JO zur Usglichsinitiative.